Dänemark kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

DN
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Laut Ausbildungsministerin haben junge Menschen ein Recht auf einen guten Start ins Erwachsenenleben. (Symbolbild) Foto: dpa

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

 

Ministerium startet Kampagne gegen Parfüm-Produkte

180.000 Menschen in Dänemark leiden an einer Parfümallergie – Tendenz weiter steigend. Aus diesem Grund hat die Umweltbehörde nun eine Kampagne in den sozialen Medien gestartet, die junge Menschen dazu bringen soll, öfter Produkte zu kaufen, die kein Parfüm enthalten. „Das Ziel ist es nicht, Jugendliche dazu zu bringen, gar keine parfümhaltigen Produkte mehr zu kaufen, aber sie sollten trotzdem darauf achten, dass es nicht zu viele sind. Zum Beispiel könnten sie ein Deodorant ohne Parfüm wählen“, schreibt Elisabeth Paludan von der Umweltbehörde in einer Pressemitteilung. Die Kampagne ist an Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren gerichtet. Dies sei laut Paludan das typische Alter, in dem junge Menschen beginnen, solche Produkte zu nutzen. Allergien können alle treffen, die über einem längeren Zeitraum zu stark den Parfümstoffen ausgesetzt sind.

 

Parteienlandschaft in Dänemark bekommt Zuwachs

Die ehemaligen Spitzenpolitiker der Liberalen Allianz, Christina Egelund und Simon Emil Ammitzbøll-Bille, haben eine neue Partei gegründet namens Fremad. Dies berichtet die Zeitung „Berlingske“. Ammitzbøll-Bille wird der neue Vorsitzende; seinen Worten nach wird die Partei eine „werteliberale“ Partei der Mitte sein, die nach eigener Aussage eine restriktive, aber faire und rechtssichere Ausländerpolitik verfolgen will.

 

Schuldenbehörde kündigt Mahnwelle an

Schuldner der öffentlichen Hand werden von der Steuerbehörde nach erfolglosem Eintreibungsversuch an die Schuldenbehörde (Gældsstyrelsen) übergeben, die dann das Geld einfordert. Letztgenannte Behörde kündigt nun eine große Mahnwelle an. Rund 400.000 Schuldner – Privatpersonen und Unternehmen – erhalten von dieser Woche an Mahnbescheide. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Schuldner laut Behörde auf 1,3 Millionen Privatpersonen und Unternehmen. Insgesamt sind 58 Milliarden Kronen einzutreiben.

 

45.000 junge Menschen ohne berufliche Perspektive

Im vergangenen Jahr waren mehr als 45.000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren weder in Ausbildung noch gingen sie einer Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt nach. Die Zahl fiel leicht im Vergleich zu 2017. Obwohl die Richtung stimme, sei die Zahl viel zu hoch, so Kinder- und Unterrichtsministerin Pernille Rosenkrantz-Theil (Sozialdemokraten). Ihrer Meinung nach haben alle jungen Leute das Recht auf einen guten Start in das Erwachsendasein. Sie will sich für mehr Ausbildungsplätze einsetzen.

 
Mehr lesen