Dänemark Kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

DN
Apenrade/Aabenraa
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Foto: Røde Kors

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

Spendenaktion am Sonntag: Es fehlen 1.000 Sammler

Der Nothilfeorganisation Røde Kors fehlen es für die große Spendenaktion am Sonntag noch 1.000 Sammler. Deshalb hofft die Organisation, dass sich kurzfristig noch so viele wie möglich als freiwillige Spendensammler melden. Das gibt die Organisation in einer Pressemitteilung bekannt. „Die Arbeit eines jeden einzelnen Sammlers ist von immenser Bedeutung. Haben wir weniger Sammler, werden wir auch weniger Spenden bekommen“, erklärt der Direktor von Røde Kors, Anders Ladekarl. Jeder Helfer sammelt durchschnittlich 1.000 Kronen. Bei 1.000 fehlenden Sammlern muss die Hilfsorganisation auf eine Million Kronen verzichten.

 

Eröffnungsdebatte: Ellemann verspricht harte Opposition

In der Eröffnungsdebatte des Folketings erklärte Venstres neuer Vorsitzender, Jakob Ellemann-Jensen, dass er insbesondere im Bereich des Klimas mit der sozialdemokratischen Regierung unter Mette Frederiksen zusammenarbeiten wolle. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

 

USA-Zölle: Auch dänische Exportwaren betroffen

Von den jüngst erhöhten US-Zöllen sind auch dänische Exportwaren betroffen. Das erklärt der Abteilungsleiter des Landwirtschaftsverbandes Landburg&Fødevarer, Kenneth Lindharth Madsen, gegenüber der Nachrichtenagentur Ritzau. Insbesondere dänische Milchprodukte, wie Blauschimmel-Käse und Butter, sowie Schweinefleisch seien von der Zollerhöhung berührt. „Der amerikanische Markt ist sehr wichtig für unseren Export. Wir exportieren allein Schweinefleisch jährlich für rund eine Milliarde Kronen. Demnach ist eine Zollerhöhung aus unserer Sicht selbstverständlich negativ zu bewerten“, so Madsen.

 

Zwei Drittel der Kommunen wollen Geld aus dem Armutstopf

In vielen Kommunen in Dänemark mangelt es offenbar an Geld. Denn rund zwei Drittel der Kommunen haben sich um einen Betrag aus dem 360 Millionen Kronen schweren „Armutstopf“ der Regierung beworben. Das berichtet der Nachrichtensender Danmarks Radio (DR). Zugleich haben 19 Kommunen im Hauptstadtgebiet Geld aus einem besonderen Topf für Hauptstadtkommunen beantragt.

 

Mehr Erzieher: Volkssozialisten fordern 500 Millionen Kronen

Wenn am kommenden Montag die Haushaltsverhandlungen zwischen der Regierung und ihren Stützparteien, den Volkssozialisten (SF) und den Radikalen, beginnen, werden die Volkssozialisten eine ihrer Forderungen vorlegen: Mehr Erzieher. In Zukunft soll es laut den Volkssozialisten höchstes drei Kinder pro Erzieher in den Kindertagesstätten und sechs Kinder pro Erzieher in den Kindergärten geben. Dafür müssen im kommenden Jahr 500 Millionen Kronen und in den beiden folgenden Jahren eine Milliarde Kronen zur Verfügung gestellt werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau. Die Partei schätzt, dass diese Höchstnorm jährlich rund 1,6 Milliarden Kronen kosten wird.

 

Flüge: Weniger Inland, mehr Ausland

Immer mehr Reisende in Dänemark verzichten auf einen Inlandflug. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl laut einer neuen Analyse des Kopenhagener Flughafens um sieben Prozent reduziert, berichtet die Zeitschrift „News Øresund“. Auch in Aarhus seien die Inlandflüge, primär nach Kopenhagen, rückläufig gewesen. Die Zahl der Auslandsflüge, insbesondere die Interkontinentalflüge aus Kopenhagen, sind mit 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aber deutlich gestiegen.

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