Zwiebelblumen

Jetzt den Frühling pflanzen

Jetzt den Frühling pflanzen

Jetzt den Frühling pflanzen

Apenrade/Aabenraa
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Tulpen sollten in keinem Garten fehlen – denn sie können das Licht einfangen. Foto: Marlies Wiedenhaupt

Zwiebelblumen eröffnen meist im Frühjahr die neue Gartensaison. Der Grundstein dafür wird von September bis November gelegt. Damit Schneeglöckchen und Narzissen, Tulpen, Perlhyazinthen & Co. prächtig gedeihen, hat die dänische Gartengesellschaft „Haveselskabet“ sieben Tipps auf Lager.

Wenn es im späten Winter oder im Frühjahr noch zu kalt ist für intensive Gartenarbeit, können früh blühende Zwiebelblumen darüber hinwegtrösten mit ihren herzerwärmenden Formen und Farben. Der Grundstein dafür wird im Herbst gelegt. Auch im Oktober ist es noch möglich, die schöne Pracht in spe vorzubereiten.
Die dänische Gartengesellschaft „Haveselskabet“ gibt sieben Tipps für ein gutes Gelingen. Ein spontaner Einkauf von Zwiebelblumen sei zwar eine schöne Sache, heißt es auf der Internetseite der Garten-Experten. Doch den einen oder anderen Gedanken an die Aktion zu „verschwenden“ sichere einen harmonischen, zeitigen und lang andauernden Blütenflor in Beeten und Töpfen oder auf dem Rasen.

1) Die richtigen Plätze auswählen
Bewusst gewählte Stellen im Garten machen letztlich mehr Freude. Deshalb sollte vor dem Pflanzen der Blumenzwiebeln die Überlegung stehen, wo im Garten man sich im Frühling oft aufhält und von wo aus im Haus oder der Wohnung die Blumenpracht am besten zu sehen ist.
Oft sind das der Vorgarten beziehungsweise der Eingangsbereich sowie die Aussicht von der Küchenspüle und vom Essplatz aus.

2) Farben begrenzen
Bei der Auswahl der Farben sollte sich der Hobbygärtner begrenzen. Um den Überblick zu behalten und um Harmonie zu schaffen, empfiehlt es sich, die eigenen Lieblingsfarben auszuwählen.
Zu beachten ist außerdem, ob dort schon andere Zwiebeln, früh blühende Stauden oder blühende Bäume und Büsche gepflanzt sind, deren Farben zu denen der Zwiebelblumen passen sollten.

3) Klein anfangen
Klein anfangen, sollte die Devise lauten, wenn man unsicher bei der Auswahl der Zwiebeln und Farben ist. Deshalb: eine oder zwei Sorten Zwiebelblumen in ein Beet oder in je einen Topf pflanzen. So gibt es einen Anfang für den „Zwiebelblumen-Park“, und mit dem Fortschreiten des Gartenjahres wächst die Erfahrung in Bezug auf Auswahl und Zusammensetzung der Zwiebeln.

4) Viele auf einmal
Kaufen Sie eine große Menge der jeweiligen Sorte. Das ergibt ein ruhiges Bild. Je kleiner die Zwiebeln sind, desto mehr braucht es, um einen Wow-Effekt auszulösen.

5) Blütezeit verlängern
Mit einer Kombination aus unterschiedlichen Arten mit verschiedenen Blühzeiten lässt sich die Pracht der Zwiebelblumen verlängern. Normalerweise blühen Winterlinge und Schneeglöckchen im Februar. Im März folge Krokusse, gefolgt von Narzissen, Perlhyazinthen, Tulpen und Zierlauch im April und Mai.

6) Die Höhen beachten
Es empfiehlt sich, die unterschiedlichen Höhen der Zwiebelblumen im Blick zu haben. Krokusse, Perlblumen und Anemonen eignen sich gut als blühende Gemeinschaft. Narzissen und Tulpen sind meist etwa einen halben Meter hoch, während der Zierlauch mit seiner stattlichen Höhe und der kugeligen Form einem Beet durchaus eine gewisse Eleganz verleihen kann.

7) Die größten Zwiebeln
Beim Kauf sollte man die größten Zwiebeln wählen, die zudem frisch aussehen und fest sind. Zum Beispiel gibt es Tulpen, die in Dänemark mit „str. 9-10-11-12-13“ gekennzeichnet sind. Diese Angabe bezieht sich auf den Umfang der Zwiebeln. Wählt man Zwiebeln der Größe 12-13, bekommt man bessere Qualität als bei Ware mit der Aufschrfit „str. 10-11“.

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