Corona-Hilfen

Konservative Initiative gegen langsame Auszahlungen

Konservative Initiative gegen langsame Auszahlungen

Konservative Initiative gegen langsame Auszahlungen

Hadersleben/Haderslev
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Die staatlichen Hilfeleistungen kommen zu langsam vor Ort an, moniert der Konservative Kjeld Thrane. Foto: Ute Levisen/Modellfoto

Kjeld Thrane, konservativer Abgeordneter des Haderslebener Kommunalparlaments, plädiert für eine schnellere Auszahlung der bereits staatlich beschlossenen Hilfspakete an die Wirtschaft. „Die Hilfe kommt nicht schnell genug bei den Unternehmen vor Ort an“, moniert der Politiker.

Das Kommunalparlament wird sich auf seiner nächsten Sitzung am Dienstag erneut mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Wirtschaftsunternehmen vor Ort befassen.
Der konservative Politiker Kjeld Thrane bringt eine entsprechende Mitgliedsinitiative zur Abstimmung in das Parlament ein. Darin appelliert Thrane an seine Kollegen, sich gemeinsam an die zuständigen Ministerien zu wenden und dort auf die existenzbedrohende Problematik aufmerksam zu machen.

Aus der Krise lernen

„Betriebe vor Ort warten immer noch auf die Auszahlung der versprochenen Hilfeleistungen, unter anderem um ihre festen Fixkosten begleichen zu können“, so der Politiker in einem Gespräch mit dem „Nordschleswiger“.

Kjeld Thrane möchte seine Kollegen im Kommunalparlament davon überzeugen, auf Christiansborg auf die Probleme aufgrund zu langsamer Hilfen aufmerksam zu machen. Foto: Ute Levisen

Grünes Licht von der EU

Dabei habe die EU bereits vor Weihnachten grünes Licht für die staatlichen Hilfeleistungen gegeben, so Thrane: Nun gehe darum, dass diese Hilfspakete auch schnell vor Ort ankommen.

Thrane fordert zugleich dazu auf, aus der Krise zu lernen und die Sachbearbeitung – und nicht zuletzt die Kommunikation im Kielwasser staatlicher Hilfspakete in Zukunft geschmeidig bzw. transparent zu gestalten und Verspätungen bei den Auszahlungen zu vermeiden. Thrane mahnt: „Sonst wird dies auf Dauer Arbeitsplätze kosten.“

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