Verspätungen

Trauerte um den Partner: Schwan blockierte ICE-Strecke

Trauerte um den Partner: Schwan blockierte ICE-Strecke

Trauerte um den Partner: Schwan blockierte ICE-Strecke

dpa
Kassel
Zuletzt aktualisiert um:
Der Schwan hatte sich auf dem Gleisbett niedergelassen. Foto: Bundespolizei/dpa

23 Züge wurden bei Kassel verspätet, weil ein Schwan sich weigerte, das Bahngleis zu verlassen.

Ein Schwan trauerte scheinbar so um einen verstorbenen Partner, dass er den Ort des Unfalls nicht verlassen wollte.

Daher ist es auf einer ICE-Strecke ist in Nordhessen zu erheblichen Zugverspätungen gekommen. Das Tier habe sich am Tag vor Heiligabend mit einem Artgenossen in den Bereich der Schnellfahrstrecke zwischen Kassel und Göttingen verirrt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag. Das andere Tier sei „vermutlich in die stromführende Oberleitung geraten und konnte von Beamten der Bundespolizei Kassel nur noch tot geborgen werden“.

Der überlebende Schwan habe daraufhin im Bereich der Gleise gesessen und sich nicht weglocken lassen. Die Bahnstrecke wurde vorübergehend für den Zugverkehr gesperrt, bis die Feuerwehr den Schwan von den Gleisen gehoben hatte. Das Tier wurde später wieder freigelassen. Durch den Vorfall verspäteten sich 23 Züge um jeweils rund 50 Minuten, hieß es.

Mehr lesen