Politik

FUEN: Beauftragter Fabritius über den Minderheitenschutz

FUEN: Beauftragter Fabritius über den Minderheitenschutz

FUEN: Beauftragter Fabritius über den Minderheitenschutz

Maylin Adomat
Berlin
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Bernd Fabritius sprach über eine vorbildliche deutsche Minderheitenpolitik. Foto: FUEN

Auf einer FUEN-Online-Konferenz hat der Beauftragte Bernd Fabritius über den Minderheitenschutz in Deutschland gesprochen. Dabei lobte er die deutsche Minderheitenpolitik.

Die Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) hat gemeinsam mit dem Dachverband der autochthonen Minderheiten Europas und der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen eine Online-Konferenz zum Thema „Minderheitenschutz und Volksgruppenrechte in Mittel- und Mittelosteuropa“ veranstaltet.

Auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Prof. Dr. Bernd Fabritius, nahm an der Konferenz teil.

Er berichtete über die Praxis des Minderheitenschutzes für die dänische Minderheit, die deutschen Sinti und Roma, die friesische Volksgruppe und das sorbische Volk, die die vier in Deutschland anerkannten Minderheiten sind.

Fabritius setzte vor allem das Rahmenübereinkommen des Europarats zum Schutz nationaler Minderheiten sowie die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen in den Fokus seiner Rede. Die mit diesen Abkommen eingegangenen Verpflichtungen werden, laut Fabritius, unter anderem durch finanzielle Hilfen des Bundes und der Bundesländer erfüllt.

Darüber hinaus lobte er die sehr gute Praxis deutscher Minderheitenpolitik und nannte als Beispiele die kulturellen und sprachpolitischen Maßnahmen sowie eine Vielzahl von Kontaktgremien, in denen Minderheiten ihre Anliegen gegenüber der Politik äußern können.

„Die nationalen Minderheiten in Deutschland haben sich zur Wahrnehmung ihrer Interessen bestmöglich organisiert und sind auf politischer Ebene zu wichtigen Akteuren geworden. Sie genießen in Deutschland ein hohes Ansehen und sind als Partner unverzichtbar“, stellte Bernd Fabritius fest.

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