Coronavirus

Keine kritische Mutation außerhalb von Nordjütland

Keine kritisch Mutation außerhalb von Nordjütland

Keine kritisch Mutation außerhalb von Nordjütland

Kopenhagen
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Die Cluster-5-Variante ist bislang auf fünf Farmen in Nordjütland aufgetreten. Foto: Karin Riggelsen, DN

Die Corona-Variante Cluster 5 ist bislang nur in Nordjütland begrenzt. Die Variante steht unter Verdacht, dass ein Impfstoff gegen sie weniger wirksam sein könnte.

Die Corona-Mutation Cluster 5, die von Nerzen auf Menschen übertragen worden ist, ist bislang ausschließlich in den sieben betroffenen Kommunen in Nordjütland festgestellt worden. Das sagte die Abteilungsleiterin des Serum Instituts (SSI), Thyra Grove Krause, auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen am Freitagnachmittag.

Am Donnerstag hatte das SSI mitgeteilt, es habe einen Fall auf Mittelseeland gegeben. Doch nun hat sich herausgestellt, dass dies doch nicht so ist.

„Es ist ein Fehler beim Umgang mit der Probe passiert“, sagte Grove Krause. Man werde nun untersuchen, wie der Fehler passieren konnte.

Auf fünf Farmen festgestellt

Die Cluster-5-Variante ist kritisch, weil sie schwächer auf Antistoffe reagiert als das Virus generell. Das SSI befürchtet, dass im schlimmsten Fall ein Impfstoff gegen die Variante wirkungslos sein könnte.
Bislang ist Cluster 5 auf fünf Nerzfarmen in Nordjütland festgestellt worden.

„Wir sind recht sicher, dass es diese Variante nicht auf Nerzfarmen außerhalb von Nordjütland gibt. Wir überwachen laufend Nerzfarmen im ganzen Land und untersuchen, ob das Cluster 5 auftritt. Bei unseren Untersuchungen haben wir es ausschließlich auf den fünf Farmen gefunden“, stellte die Abteilungsleiterin fest.

Reichspolizeichef Thorkild Fogede erläuterte, man plane sämtliche 2 Millionen Nerze in Nordjütland innerhalb der kommenden zwei Wochen zu keulen.

„Danach beginnen wir, die Nerze im übrigen Land zu töten. Es geht darum, dass das Virusreservoir, das die 17 Millionen Nerze des Landes ausmachen, ein ernstes Problem darstellt“, so Fogede.

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