Corona-Maßnahmen

Shutdown in 38 Kommunen – landesweite Maßnahmen verlängert

Shutdown in 38 Kommunen – landesweite Maßnahmen verlängert

Shutdown in 38 Kommunen – landesweite Maßnahmen verlängert

wt/ritzau
Kopenhagen
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Die Regierung hat am Montag neue Maßnahmen verkündet. Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Vom 9. Dezember bis zum 3. Januar werden die Restaurants in der Hauptstadt, Aarhus, Odense und in Kommunen auf Seeland geschlossen. Schüler ab der 5. Klasse werden nach Hause geschickt.

Bereits am Wochenende hatten sowohl Gesundheitsminister Magnus Heunicke (Soz.) als auch Staatsministerin Mette Frederiksen (Soz.) angekündigt, dass sie in etlichen Kommunen einen teilweisen Shutdown anordnen werden.

„Die Infektionszahlen sind zu hoch und das ist sehr besorgniserregend“, sagte Frederiksen.

Montag um 12 Uhr traten sie dann vor die Presse und erläuterten, worum es geht. In 38 Kommunen wird die gesamte Gastronomie, Theater, Kinos, Bibliotheken und Musikstätten ab Mittwoch geschlossen. In Zoos und Vergnügungsparks werden Innenbereiche geschlossen.

Schüler ab der 5. Klasse werden nach Hause geschickt. Gleiches gilt für Gymnasiasten und Studierende. Der Unterricht wird digital.

Die Regierung empfiehlt auch, dass sowohl an öffentlichen wie privaten Arbeitsplätzen alle nicht kritischen Funktionen vom Homeoffice aus erledigt werden.

Betroffen sind Kommunen im Großraum Kopenhagen, auf Seeland, Odense und Aarhus. In diesen Kommunen ist das Risikoniveau nun auf die zweithöchste Stufe vier angehoben worden.

Vergangene Woche hatte die Regierung neue Maßnahmen in 17 Kommunen in der Hauptstadt angeordnet. Nun werden diese deutlich verschärft und auf weitere 21 Kommunen ausgedehnt. Dies betrifft ungefähr die Hälfte der Bevölkerung.

Die Maßnahmen gelten ab dem 9. Dezember bis zum 3. Januar.

Die landesweiten Maßnahmen werden bis zum 28. Februar verlängert. Dies gilt unter anderem für das Versammlungsverbot von maximal 10 Personen.

Die Behörden raten auch weiter dazu, dass man sich auch privat mit maximal zehn Personen trifft. Auch für Weihnachten und Neujahr gilt diese Empfehlung.

Generell raten Regierung und Behörden dazu, dass man sich mit möglichst wenig Personen trifft.

„Die Frage ist nicht, mit wie vielen man sich treffen kann, sondern ob es überhaupt notwendig ist, sich zu treffen“, sagte Frederiksen.

Für Weihnachten empfehlen die Behörden, dass man mit höchstens zehn Personen feiert. Jedoch kann man sich mit Verwandten treffen, auch wenn man diese nicht täglich besucht.

Bürger, die in den 38 Kommunen wohnen, sollten, wenn sie in andere Kommunen fahren, die Maßnahmen befolgen, die in der eigenen Kommune gelten. Also sollte man auch dort nicht ein Museum oder Restaurant besuchen, lautet die Empfehlung

Der Artikel wurde zuletzt 17.27 um die Information ergänzt, dass in Zoos und Vergnügungsparks nur die Innenbereiche geschlossen werden.

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