Corona-Regeln

Professor: Beschränkungen im Nachtleben können das Coronavirus stoppen

Professor: Beschränkungen im Nachtleben können das Coronavirus stoppen

Professor: Neue Beschränkungen können das Virus stoppen

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Im Raum Kopenhagen ist für die kommenden zwei Wochen um 22 Uhr Schluss im Nachtleben. Foto: Ólafur Steinar Rye Gestsson/Ritzau Scanpix

Aufgrund steigender Corona-Zahlen wurden die Öffnungszeiten etwa von Bars und Restaurants im Hauptstadtbereich massiv verkürzt. Ein Mediziner aus Aarhus begrüßt die Maßnahmen.

Das Nachtleben im Kopenhagener Umland ist nach dem Erlass neuer Corona-Restriktionen am Dienstag künftig wieder eingeschränkter.

Und das sei auch gut so, meint der Professor und Oberarzt der Abteilung für Infektionsmedizin an der Universität Aarhus, Lars Østergaard.

In 17 Kommunen im Hauptstadtbereich müssen Bars, Restaurants und Cafés künftig ab 22 Uhr schließen. Auch private Feiern müssen um 22 Uhr beendet sein.

Weniger Alkohol, mehr Abstand

Laut Østergaard werden die neuen Beschränkungen dabei helfen, dass die Bürger die Abstandsregeln besser einhalten und so das Risiko für eine Ausbreitung des Coronavirus sinkt.

„Die Leute werden nicht so lange in den Restaurants sein und damit möglicherweise auch nicht so betrunken werden, dass sie gegen die Abstandsregeln verstoßen“, so der Professor zur Nachrichtenagentur „Ritzau.“

Die neuen Vorschriften treten am Donnerstag, 17. September, in Kraft und gelten vorerst für zwei Wochen.

Derzeit steigen die Corona-Neuinfektion massiv an. Lars Østergaard meint, dass kurze und harte Maßnahmen notwendig sind, um die Entwicklung zu stoppen.

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