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Corona-Beschränkungen: Polizei löst Demonstration in Kopenhagen auf

Corona-Beschränkungen: Polizei löst Demonstration in Kopenhagen auf

Corona-Beschränkungen: Polizei löst Demo in Kopenhagen auf

Ritzau/hm
Kopenhagen
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In Kopenhagen verlief die Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen nicht friedlich. Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Die Polizei löste am Sonnabend eine Demonstration in Kopenhagen auf, nachdem dort zu Gewalt aufgerufen wurde. Es gab Festnahmen.

Am Sonnabend haben 200 bis 250 Personen gegen die Corona-Beschränkungen in Kopenhagen demonstriert. Die Polizei nahm 18 Personen fest. Sie wirft den Festgenommenen Angriffe gegen Polizeibeamte und Störung der öffentlichen Ruhe vor.

Die Kundgebung wurde von der Gruppe „Men in Black“ organisiert. Die Teilnehmer trafen sich gegen 18.30 Uhr auf dem Rathausplatz. Als die Demonstranten von einem Rednerpult aus aufgefordert wurden, auszuschwärmen und „die Stadt kaputt zu hauen“, griff die Polizei ein und drängte die Masse auf den Platz zurück. Dabei kam es zu Ausschreitungen. Nach rund einer Stunde löste die Polizei die Demo auf. Einzelpersonen, von denen nach Ansicht der Polizei eine Gefahr ausging, blieben unter Beobachtung, sodass der Polizei zufolge Vandalismus ausblieb.

Die Organisatoren hatten bereits am 19. Dezember eine Demonstration organisiert. Damals kam es zu Vandalismus, sodass die Polizei nun vorgewarnt und zahlreich zur Stelle war.

Auch in Aalborg hatten die „Men in Black“ am Sonnabend eine Demonstration organisiert. Nach Angabe der Polizei trafen sich dort 50 bis 65 Personen. Fünf wurden festgenommen.

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