Pape über Manchester-Anschlag

„Wir lassen uns nicht unterkriegen“

„Wir lassen uns nicht unterkriegen“

„Wir lassen uns nicht unterkriegen“

jt/ritzau
Kopenhagen
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Der dänische Justizminister Søren Pape Poulsen (Konservativen) Foto: Archiv:DN

Bei dem Anschlag in Manchester sind mindestens 22 Personen ums Leben gekommen. „Das ist das Werk eines verrückten", meint Justizminister Søren Pape Poulsen.

Bei dem Anschlag in Manchester sind mindestens 22 Personen ums Leben gekommen. „Das ist das Werk eines verrückten", meint Justizminister Søren Pape Poulsen.

Europa ist im vergangenen Jahr mehrmals von Terror erschüttert worden. Doch die Dänen sollen sich nicht fürchten, meint Justizminister Søren Pape Poulsen (Konservative). „Terror ist das Werk eines völlig verrückten. Wenn wir nicht mehr zu Konzerten und der gleichen gehen, dann haben diese Leute gewonnen“, sagt Pape. Ihm zufolge müssen die Dänen weiterhin so leben, wie sie es bisher getan haben – „obwohl es verrückte Menschen unter uns gibt.“

Der Minister stellt fest, dass Dänemark eine gut ausgebaute Terrorbereitschaft hat, so dass die Dänen weiterhin ihre Interessen nachgehen können. Pape hat Verständnis dafür, wenn Leute nervös werden, wenn sie sich an öffentlichen Plätzen aufhalten. „Doch wir müssen weiterleben und unserer Polizei und den Behörden vertrauen, dass sie die Täter von uns fernhalten können“, so der Minister zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Unterstützung bekommt Pape von seinem Ministerkollegen, Außenminister Anders Samuelsen (Liberale Allianz). „Wir dürfen niemals aufgeben, unsere gesellschaftlichen Werte zu verteidigen und weiterhin den Terror zu bekämpfen. Dies zeigen leider die jüngsten Ereignisse“, so Samuelsen.

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